radio

Neben meiner Theaterarbeit habe ich auch noch eine weitere Leidenschaft- Das Radio.
Radio hören und Radio machen sind Begleiter meines Lebens. Schon sehr
früh interessierte mich dieses Medium. Im Rahmen meines Studiums der Erziehungswissenschaften wurde ich zum Radiomacher. Ich gründete in Bielefeld die Radiogruppe im AJZ und produzierte Hörfunksendungen im Bürgerfunk NRW für den paritätischen Wohlfahrtsverband. Und irgendwann konnte ich auch einige Beiträge für den Westdeutschen Rundfunk produzieren.

Zur Zeit ist mein beruflicher Schwerpunkt das Theater, die systemische Beratung, aber wenn sich irgendwann die Möglichkeit ergibt, bin ich gerne wieder "on Air".


radiobeiträge

Eisler Revisited. Vier bis zehn Arten den Meister zu beerben               von Babette Michel, Beiträge von Harald Hahn

Wo: WDR 3; open SoundWorld                                                                               Wann: 05.09.2006, 23.05-24.00 Uhr

Inhalt:

Hanns Eisler – der allgegenwärtig "über die Dummheit in der Musik" richtende Guru der musikpolitischen Nach-68er-Avantgarde? Hat ihn die Wende verschluckt? Relativ still ist es um ihn geworden, zumindest leiser, die Winde des Zeitgeists haben vieles verweht. Und doch: sein Platz wird besucht, von neuen Nachgeborenen. Wenzel spürt romantischen Tönen beim Meister nach, Gina Pitsch zehrt von Eisler für den Jazz, und 'Eisler Goes Punk' mit Schorsch Kamerun und den Goldenen Zitronen.


Begegnungen mit Theodor                                                                     Vertonungen von Gedichten des österreichischen Lyrikers Theodor Kramer von Harald Hahn

Wo: WDR 3 open SoundWorld                                                                     Wann: 08.02.2005, 23:05: WDR 3 open: SoundWorld

Musik u. a. von:                                                                   Zupfgeigenhansel, dem Kramer-Projekt “Lob der Verzweiflung”, Wolfgang Rieck,Heike Kellermann und Hans-Eckardt Wenzel

Inhalt:

Geboren 1897 als Sohn eines österreichisch-jüdischen Dorfarztes, Wiener Kaffeehausdichter und Sozialist, jugendbewegt und sozialromantisch, von den Nazis ins britische Exil vertrieben, heimatlos und hypochondrisch, Psychiatriepatient, als Lyriker manisch produktiv und chronisch erfolglos,1958 in Armut verstorben, ohne wirklich von seinem Heimatland wieder auf- und zur Kenntnis genommen worden zu sein: Theodor Kramer - eine Künstlerpersönlichkeit voller Widersprüche, ein Unzeitgemäßer.

Von seinen Tausenden von Gedichten - seit kurzem erst in größerer Breite der Öffentlichkeit zugänglich - haben seit dem deutschsprachigen Folk Revival der 70er Jahre immer wieder junge Musiker welche vertont. Was ist das Besondere ihrer Begegnung mit Theodor"?